Yoga und 5 Rhythmen Tanz®
vom 26. September 2026
bis 3. Oktober 2026
Vormittags leitet Marc die 5 Rhythmen an (auf Englisch). Am Spätnachmittag und Abend stehen Yoga, Entspannung und Meditation auf dem Programm. Bei schönem Wetter sind wir am Strand.
5-Rhythmen-Tanz® wurde in den 70er Jahren von der Tänzerin Gabrielle Roth in Amerika entwickelt. Hier ist der Text von Marc Silvestre, den ich nicht besser hätte schreiben können: "Es gibt keine Bewegungen, die man lernen muss, keine Leistung, die man erbringen muss. Sie sind eingeladen, zu Ihrem Körper und Ihrer Atmung zurückzufinden und Ihre Bewegungen in einem sanft geführten Tanz frei zu entfalten. „Wenn Sie Ihren Tanz nicht tanzen, wer wird es dann tun?“, fragte Gabrielle Roth. Der erste Vorschlag besteht darin, 5 verschiedene Rhythmen® zu erleben, die Sie in 5 Körperhaltungen und 5 Energien einführen, die in jedem von uns vorhanden sind und die wir alle brauchen. Durch den Tanz können Sie dann die mit diesen 5 Archetypen verbundenen Ressourcen wecken. „Jeder Rhythmus ist ein Lehrer, ein Katalysator, ein Heiler, ein Tor zu Ihrer Seele“, sagt Gabrielle Roth."
DIE 5 RHYTHMEN werden in einer Welle hintereinander getanzt. Es ist wie eine Welle im Ozean, die langsam heranrollt, größer wird, bricht und am Strand langsam ausläuft.
Hier zitiere ich wieder Marc Silvestre zur genauen Beschreibung der einzelnen Rhythmen:
"FLIEßEND steht für die Phase, in der alles fließt. Die Bewegungen sind geschmeidig, kontinuierlich und kreisförmig. Es ist eine Zeit des Zuhörens, die im Körper verwurzelt ist. Es ist sowohl eine Bestandsaufnahme der verfügbaren Ressourcen als auch der Beginn eines neuen Abenteuers. Die Ausarbeitung dieses neuen Projekts kann Ängste auslösen. Das Fließende ist weiblich.
STAKKATO ist der Moment, in dem es notwendig ist, direkte Energie zu mobilisieren, sich auf den Weg zu begeben und klare Maßnahmen zu ergreifen. Es ist der konkrete Start des Projekts, die Umsetzung der Rohbauarbeiten, die manchmal Ärger hervorrufen können. Die Gesten sind präzise, rhythmisch, nach außen gerichtet. Das Staccato ist männlich.
CHAOS ist der Moment, in dem man akzeptieren muss, dass uns der eingeleitete Prozess in gewisser Weise entgleitet. Es ist der Übergang zum Loslassen angesichts des Unerwarteten, zum Akzeptieren, dass wir nicht alles wissen, um uns auf etwas Größeres als uns selbst verlassen zu können. Dies ermöglicht eine Bereinigung dessen, was nicht mehr notwendig ist, und eine tiefgreifende Umstrukturierung, die sich an der Realität orientiert. In dieser Phase kann Traurigkeit auftreten. Die Gesten sind entspannt und unkontrolliert.
LYRISCH ist der Raum, in dem sich Inspiration voll entfalten kann. Gereinigt und verfeinert durch die ersten Zyklen, offenbart sie sich schließlich in ihrer ganzen Kraft und Schönheit. Es ist die künstlerische, kreative und persönliche Note, die unseren Weg, unser Projekt einzigartig macht. Dieser Rhythmus wird oft mit Freude assoziiert. Die Bewegung ist luftig, kreativ, poetisch.
STILLE ist die Rückkehr zur Ruhe. Es ist eine Bewegung der Selbstbeobachtung, eine Meditation hin zu einem essentiellen und zeitlosen Raum der Tiefe. Der Geschmack der zurückgelegten Reise parfümiert die Quelle unseres Seins. Es ist also gleichzeitig eine Zeit der Integration, der Ruhe und der Beginn eines neuen Zyklus. Die Bewegungen sind langsam und zart. Es ist die Zeit des Mitgefühls."
Yoga ist eine wunderbare Ergänzung zum Freien Tanzen. In einer ruhigen Yogapraxis können wir das Erlebte beim Tanzen integrieren. Das Dehnen der aktivierten Muskeln fördert die Regeneration nach der Bewegung. Meditation und Entspannung fördern die Achtsamkeit, das Loslassen und die Entspannung.
Ich praktiziere Yoga seit fast 30 Jahren und 5-Rhythmen-Tanz® seit etwa 16 Jahren. Bei Marc Silvestre habe ich einige Workshops mitgemacht und schätze seine warmherzige Art, seine klaren und einladenden Anleitungen sowie seine sanfte Herangehensweise an die Körperwahrnehmung. In seinen Workshops habe ich immer viel mitgenommen.
https://www.marcsilvestre.com/
Region:
Atlantik / Frankreich
Reisebeginn:
26. September 2026
Reiseende:
3. Oktober 2026
Anzahl Nächte:
7 Nächte
Ort:
Camping le Royannais Le Verdon sur Mer (neben Soulac sur Mer)
Link zur Unterkunft:
Kursgebühr:
450 €
EZ pro Nacht:
inkl. Vollpension
von 107,00 € bis 117,00 €
DZ pro Nacht:
inkl. Vollpension/Pers.
von 88,00 € bis 96,00 €
zzgl. Kurtaxe:
0.8 €/Tag
- EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer
- Zimmerpreise pro Nacht inkl. Vollpension.
- Die ortsübliche Kurtaxe ist extra vor Ort in bar zu entrichten. Alle genannten Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt.
Ihr Urlaubsort
Auf die Halbinsel Médoc, in die Nähe von Bordeaux an den Atlantik geht diese Yoga-Reise. Unser Kursort liegt direkt neben Soulac-sur-Mer, einem bezaubernden, Jugendstil-Badeort. Wir wohnen in komfortablen Bungalows auf einem Campingplatz hinter der Düne, den wir in der Nachsaison ganz für uns haben. Das Essen wird frisch zubereitet aus rein biologischen Zutaten, ergänzt durch Gemüse aus dem privaten Garten des Campingplatzbesitzers, der aus Überzeugung ein ökologisches Konzept hat.
Jugendstil-Badeort
Hinzu kommen das wohltuende milde Klima von Südfrankreich und ein besonderer Ort: Soulac-sur-Mer, einer der schönsten historischen Badeorte an der französischen Atlantikküste.
Traumhafte Jugendstilvillen prägen das Bild des im Sommer 2.000 Einwohner zählenden Städtchens.
Seine besondere Sehenswürdigkeit ist die Basilika aus dem 12. Jahrhundert, eine bedeutende Station auf der Strecke des Jakobsweges.
Der Name des imposanten Bauwerkes „Notre Dame de la Fin-des-Terres“ verrät die Lage des Ortes am „Ende des Landes“.
Sehenswürdigkeiten
Neben Soulac-sur-Mer besitzt auch Le Verdon-sur-Mer seinen Charme: Rund um die alte Kirche gruppieren sich die landestypischen Steinhäuser.
Der beschauliche Ort liegt am nördlichen Ende der Halbinsel: Auf der einen Seite der Atlantik und auf der anderen Seite die Flussmündung der Gironde mit ihrem breiten Sandstrand. Neben unseren 4 Stunden Yoga am Tag, bleibt im Yoga-Urlaub genügend Zeit für lohnende Ausflüge auf der Halbinsel Médoc: Saint-Vivien-de-Médoc liegt an der Gironde und bietet mit seinem kleinen Hafen einen Einblick in die Welt der Fischerei. Absolutes Highlight und unumgänglich ist eine Schiffstour zum Leuchtturm von Cordouan, der „König der Leuchttürme“, 1611 erbaut. Mit seinen stuckverzierten Räumen und einer Kapelle mit bunten Kirchenfenstern erinnert dieses Bauwerk eher an ein Schloss als an einen Leuchtturm.
Kontakt
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Katja Thomsen
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